iStammtisch

Macs und mehr in München

iStammtisch header image 2

Sixt Blitzer-Community auch für iPhone

Julian am 28. Januar 2009 · Comments

Erstmal sorry, dass hier so wenig gebloggt wird. Ich hatte vorgestern eine der beeindruckendsten Begegnungen meines Lebens, für die hab ich etwas Vorbereitung gebraucht, ebenso auch Zeit zum Abkühlen. Am Wochenende bin ich wieder beim Rodeln (hoffentlich liegt Schnee), dann will noch die Steuer 2007 (und 2008!) gemacht werden, die VG-Wort-Deadline ist auch noch im Januar, ebenso die Deadlines für noch offene Texte. Ich nehme an, beim Mile sieht’s ähnlich aus.

Puh.

Also: Sixt hat die Blitzercommunity Radalert gestartet, für die es auch eine iPhone-Anwendung gibt. Find ich praktisch (wenn man ein iPhone hat, ahem), denn mit GPS und Klick ist der Blitzer schnell gemeldet. Offenbar gehen dort bereits “Volksmeldungen” im Minutentakt ein. (Das hätte auch ein Projekt von uns sein können, M&M!)

Ich find’s gut. Obwohl ich kein Freund der Raserei bin (und schon gar nicht von Rasern), sehe ich auch nicht ein, wieso ich Strafe zahlen sollte, wenn ich statt 50 mit 58 angehalten werde und dann womöglich noch zu hören bekomme: “Wir machen die Gesetze nicht, wir sorgen nur für ihre Einhaltung!”, wie ich es schonmal beim (disputablen) Falschparken (in etwa so eine Situation) hören musste.

Die Idioten, die nachts mit gefühlten 120 durch unsere Straße pressen und dabei auch noch ihre laut wummernden Bässe in der gesamten Nachbarschaft hörbar machen, werden nämlich sowieso nicht gefasst. Warum? Weil die Polizei hier draußen nachts offenbar sowieso nicht blitzt. Ich weiß nicht, wie es tatsächlich ist, aber ich habe den Eindruck, dass nur zu regulären Dienstzeiten an großen Ausfallstraßen geblitzt wird (wo sowieso niemand wohnt, über die Straße will oder seine Kinder spielen lässt), und nichts Samstrag auf Sonntag um halb drei in der Früh in einem Wohngebiet.

Die Ausfallstraßen sind, wie der Name ja eigentlich schon sagt, für einen reibungslosen Verkehrsfluss aus bzw. in die Stadt gebaut. Dass man da mehrere Augen zudrücken sollte, solange es flutscht, sehe ich als selbstverständlich. Ich frage mich sowieso, was eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit Lautstärke, Feinstaub und CO2 zu tun hat. Wenn die Oma aus der Nebenstraße innerorts brav ihre 50 fährt, das aber im zweiten Gang und mit der Geräuschentwicklung einer Schlagbohrmaschine, dann schadet sie sich, ihrem Auto und der Umwelt sicher mehr als ich, wenn ich innerorts 60 fahre, aber im vierten. Und ich soll dann Strafe zahlen? Nicht wirklich.

Tags: Aktuelles · Entertainment · iPhone

Viewing 2 Comments

Trackbacks

close Reblog this comment
blog comments powered by Disqus